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Sparkasse Südpfalz lässt Kunden hängen

Im Juli 2020 machte die Sparkasse sieben Filialen im Landkreis Germersheim komplett zu. Die Zukunft der Automatenstandorte (SB-Bereiche) in der Wörther Ottstraße, in Hatzenbühl und Schwegenheim bleibt bedroht. Zu einer gebührenfreien Nutzung der Geldautomaten der VR Bank gibt es weiter kein Ergebnis. Das zeigt die Antwort der Sparkasse Südpfalz auf eine erneute Anfrage des Kreisverbands der Partei DIE LINKE.

Die Bank teilte mit, dass sie die Fusion der bisherigen Sparkassen Germersheim-Kandel und Südliche Weinstraße sowie die Corona-Pandemie „aktuell sehr intensiv“ beschäftige, bei der Geldautomatennutzung „an einer Lösung interessiert“ sei und „da weiter dran“ bleibe. Die Technik der drei gefährdeten Automatenstandorte bleibe „aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend aktiviert“.

Benjamin Engelhardt, Vorsitzender der LINKEN im Landkreis, kritisiert: „Die Sparkasse hat sieben Filialen längst geschlossen und Gebühren bereits erhöht, aber nach über einem halben Jahr noch immer keine Lösung mit der VR Bank erzielt. Wie die Sparkasse als öffentlich-rechtliche Bank mit ihren Kunden umgeht, ist völlig inakzeptabel.“

Achim Eich, Mitglied des Parteivorstands, weiter: „Wir fordern die Sparkasse auf, die Kooperationsgespräche mit der VR Bank endlich abzuschließen und sich zum Erhalt der Automatenstandorte in Wörth, Hatzenbühl und Schwegenheim zu bekennen.“